Frankfurt am Main-Zeilsheim

Berichte

06.12.2015

Neue Stän­de beim Zeils­hei­mer Weih­nachts­markt

Zeils­heim. Der Weih­nachts­baum und die all­ge­gen­wär­ti­gen ro­ten Ni­ko­laus­müt­zen lie­ßen kei­ne Zwei­fel: Beim Trei­ben auf dem Platz vor der Stadt­hal­le han­del­te es sich um den Weih­nachts­markt der Ver­ei­ne. Das Wet­ter da­ge­gen hat­te mit Win­ter nicht viel zu tun. „Pe­trus muss ein Zeils­hei­mer sein“, froh­lock­te Claus Thrun, Vor­sit­zen­der des Ver­eins­rings: „Op­ti­mal, ab­so­lut su­per“, freute er sich über blau­en Him­mel, Son­nen­schein und Tem­pe­ra­tu­ren, die für die Hel­fer gut aus­zu­hal­ten, aber kalt ge­nug für den Ver­kauf hei­ßer Ge­trän­ke wa­ren. Und warm ge­nug für ei­ne schö­ne Hop­fen­kalt­schale.

Da­von gab es reich­lich an den ins­ge­samt zwölf Stän­den. Ne­ben stän­di­gen Teil­neh­mern wie Feu­er­wehr, Klein­tier­züch­tern, Rad­fah­rer­club, VfL, der Frei­en Evan­ge­li­schen Ge­mein­de, der Fast­nacht­ge­sell­schaft „Die Eu­len“ und dem „Ver­ein zur Wah­rung der Feu­er­zan­gen­bow­len­tra­di­tion“ fan­den sich zwei neue Mit­wir­ken­de. Jun­ge Leu­te um den ge­ra­de zum Vor­sit­zen­den der Jun­gen Uni­on West ge­wähl­ten Ke­vin Bor­nath be­tei­lig­ten sich un­ter dem Schirm des Sind­lin­ger Land­wirts Pa­trick Stap­pert mit ei­nem Stand, an dem es Kar­tof­fel­puf­fer und frisch ge­ba­cke­ne Kar­tof­fel­chips gab. „Wir sind ein freund­schaft­li­cher Zu­sam­men­schluss von Kar­tof­fel­bau­ern und ver­ar­bei­ten­dem Ge­wer­be“, ulk­ten sie. Erst­mals da­bei war auch die Tanz­grup­pe Uni­que von der TG Zeils­heim. „Wir wol­len uns ein we­nig be­kann­ter ma­chen“, sagt Chris­ti­na Dern, ei­ne von zehn Frau­en zwi­schen 19 und 26 Jah­ren. Die Grup­pe ent­stand ur­sprüng­lich aus ei­ner Kin­der-Jazz­tanz­gruppe.

Nach ein­jäh­ri­ger Pau­se wie­der mit von der Par­tie war der ita­lie­ni­sche Fa­mi­lien­ver­ein mit vor­zugs­wei­se sü­ßen Spe­zia­li­tä­ten. Beim Kin­der­chor der evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de konn­ten sich Be­su­cher für Weih­nachts­gruß­kar­ten fo­to­gra­fie­ren las­sen. „Das kam letz­tes Jahr so gut an, dass wir das wie­der an­bie­ten“, führ­te Er­win Stein­ke aus.

Er ver­ab­schie­de­te sich al­ler­dings bei­zei­ten, um sich um­zu­zie­hen. Im Bi­schofs­ge­wand und mit wei­ßem Rau­sche­bart be­su­chte er als Ni­ko­laus die Kin­der. Denn schließ­lich war ja Ni­ko­laus­tag. Zu­vor sang der evan­ge­li­sche Kin­der­chor Lie­der aus dem Mu­si­cal „Im­ma­nuel“, das er ei­ne Wo­che zu­vor in der Kir­che auf­ge­führt hat­te. Spä­ter tra­ten die Höchs­ter Blech­bläser auf.

Pa­ral­lel lock­te in der Stadt­hal­le ein Krea­tiv­markt der „Ak­ti­ven Nach­bar­schaft“. Öz­lem Bu­min hat­te ihn or­ga­ni­siert. 28 Teil­neh­mer stell­ten aus und lu­den zum Bas­teln ein. Den Er­lös aus dem Ver­kauf ge­spen­de­ter Ku­chen geht an den Ver­ein „Hil­fe für krebs­kranke Kinder“.

(hno)

Quelle:
Höchster Kreisblatt