Frankfurt am Main-Zeilsheim

Berichte

07.11.2014

„Frank­fur­te­ri­scher” Zeils­hei­mer Nach­mittag

Bun­tes Pro­gramm mit at­trak­ti­ven Tanz- und Mu­sik­dar­bietungen

„Zeils­heim mit­ten in der Welt” – die­ser viel­ge­brauch­te Slo­gan, der die Ti­tel­sei­te der 2011 her­aus­ge­ge­be­nen Bro­schü­re über den Frank­fur­ter Stadt­teil ziert, hät­te auch das Mot­to des fröh­li­chen Zeils­hei­mer Nach­mit­tags sein kön­nen. Denn die her­vor­ra­gen­den Dar­bie­tun­gen ver­mit­tel­ten in Zeils­heims „Gut Stubb”, der Stadt­hal­le, künst­le­ri­sche Ein­bli­cke von Frank­furt bis in die wei­te Welt.

Mund­art­li­che Ode an die Hei­mat­stadt

„Frank­furt sei ge­grüßt”, rief der all­seits be­lieb­te Mo­de­ra­tor Ben­ny Ma­ro in den Saal und wid­me­te der Main­me­tro­po­le ei­ne mund­art­li­che Ode. Er brach da­mit auch ei­ne Lan­ze für die Dia­lekt­pfle­ge, die von Frank­furts größ­tem Sohn Jo­hann Wolf­gang von Goet­he be­reits an­ge­mahnt wur­de. Dann schwärm­te Ben­ny Ma­ro noch von Frank­furts Kai­ser­dom, „wel­cher der schöns­te der Welt ist”. Und wenn es um Frank­furt geht, darf die (Frank­fur­ter) Ein­tracht nicht feh­len. „Die spielt im Wald”, so der Mo­de­ra­tor. Mit sei­nem wei­sen Aus­spruch „wer kei­ne Ver­gan­gen­heit hat, hat auch kei­ne Zu­kunft” er­in­ner­te Ben­ny Ma­ro an Zeils­heims glanz­volle 1200-Jahr-Fei­er, die vor nun­mehr zwei Jahr­zehn­ten ge­fei­ert wur­de und das Hei­mat­ge­fühl noch ver­stärkt hat. Und er be­kun­de­te, wie dank­bar er sei, ein ech­ter Zeils­hei­mer zu sein.

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Der Volks­chor Tha­lia mit sei­nem Di­ri­gen­ten Heinz Marosch (Benny Maro)

Tol­le Nach­mit­tags­show mit Tanz und Gesang

Ein­ge­lei­tet wur­de das bun­te Pro­gramm mit der zau­ber­haf­ten Kin­der­tanz­grup­pe der Turn­ge­mein­de Gries­heim. Nach ei­nem groß­ar­ti­gen Solo von Ben­ny Ma­ro er­freu­te un­ter sei­nem Di­ri­gat der Ge­sang­ver­ein Tha­lia mit Ever­greens „Wo mei­ne Son­ne scheint”, „But­ter­fly” und dem Udo-Jür­gens-Hit „Grie­chi­scher Wein”. Mit der Ap­fel­wein-Stro­phe wur­de die Frank­fur­ter At­mo­sphä­re des Nach­mit­tags noch un­ter­stri­chen. Und dann hieß es: „Fei­ern wie die Bay­ern” mit der Fol­klo­re­tanz­gruppe St. Mar­kus Nied. Flot­te Sep­pel und char­man­te Dirndl be­geis­ter­ten das Pub­li­kum, eben­so das Tanz­duo „Against Gravity”.

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Fol­klo­re­tanz­grup­pe St. Mar­kus Nied

Herbst­li­che Im­pressionen

Stän­di­ger Star­gast bei den Zeils­hei­mer Nach­mit­ta­gen ist Mi­cha­el Kunz. Die­ser gro­ße Künst­ler ver­zau­bert das Pub­li­kum im­mer wie­der aufs Neue mit sei­nen Mu­sik­dar­bie­tun­gen an der Wer­si-Or­gel. Ganz be­son­ders ein­drucks­voll war sein So­lo „Die letz­te Ro­se”, mit der er mu­si­ka­lisch auf den Herbst ein­stimm­te und bei den Zu­hö­rern ein wah­res Gän­se­haut­ge­fühl er­zeugte.

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Mi­cha­el Kunz

„Die Va­len­ti­nas”, ein Drei­er-Da­men-Team vol­ler an­ste­cken­der Le­bens­freude

Mit Schla­gern aus der Wirt­schafts­wun­der­zeit bis zur Ge­gen­wart und tem­pe­ra­ment­vol­len Show­tän­zen er­ober­ten die Va­len­ti­nas im auf­re­gen­den knall­ro­ten Pail­let­ten-Look das Pu­bli­kum im Sturm. Und ein Sil­ver-Ager aus dem Pub­li­kum folg­te zur Freu­de des Pub­li­kums der Auf­for­de­rung zum Tanz auf der Büh­ne und mach­te das Trio zum Quar­tett. Mit der Po­lo­nai­se durch den Saal en­de­te der fröh­li­che Zeils­hei­mer Nach­mittag.

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Zels­hei­mer Sil­ver-Ager ver­stärkt „Die Va­len­ti­nas“

Auf Wie­der­se­hen im nächs­ten Jahr!

Will­kom­men ge­hei­ßen wur­den die Gäs­te vom Ver­eins­ring­vor­sit­zen­den Claus Thrun, der seit Früh­jahr die­ses Amt wahr­nimmt. Thrun ist in der über 40-jäh­ri­gen Zeils­hei­mer Ver­eins­ring­ge­schich­te der drit­te Vor­sit­zen­de und trat da­mit in die gro­ßen Fußstapfen sei­ner Vor­gän­ger Al­fons Ger­ling und Bernd Bausch­mann, die bei­de ho­he Maß­stä­be im Zeils­hei­mer Ver­eins­le­ben ge­setzt haben.

Die Schirm­herr­schaft für die über­aus be­lieb­te Hei­mat­ver­an­stal­tung hat wie­der­um mit Freu­de Dr. Tho­mas Her­tel von In­fra­serv Höchst über­nom­men. In sei­nem Gruß­wort un­ter­strich Her­tel die en­ge und ver­trau­ens­vol­le Ver­bun­den­heit von Zeils­heim mit sei­nem Nach­barn In­fra­serv Höchst. Auch in die­sem Jahr, so Dr. Her­tel, wer­de Zeils­heim er­neut vom Spen­den­kon­zept der In­fra­serv Höchst pro­fi­tie­ren, die auch künf­tig Ver­eine/Schu­len/Kin­der­ta­ges­stät­ten u.ä. ide­ell und fi­nan­ziell un­ter­stüt­zen wird.

Man­fred Ruhs, Vor­stands­vor­sit­zen­der der Volks­bank Höchst und größ­ter Spon­sor des Zeils­hei­mer Nach­mit­tags, lob­te in sei­nem Gruß­wort das En­ga­ge­ment der Ver­eins­mit­glie­der, die all­jähr­lich den Zeils­hei­mer Nach­mit­tag or­ga­ni­sie­ren, und nann­te sich ei­nen be­geis­ter­ten Stamm­gast, der auch künf­tig die­se Hei­mat­ver­an­stal­tung gern be­su­chen wird.

Mit­ge­fei­ert ha­ben un­ter an­de­rem auch Frank­furts Stadt­äl­tes­te Hans-Die­ter Bür­ger und Karl Leo Schnee­weis, Hen­ning Brandt (Höchs­ter Bür­ger­meis­ter) und der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Uwe Serke.

Quelle: www.frankfurt-live.com