Frankfurt am Main-Zeilsheim

Berichte

02.11.2007

„Wo kann`s schö­ner sein als hier in Zeilsheim?“

Gro­ße Be­geis­te­rung beim „Zeils­hei­mer Nachmittag“

„So ein Tag, so wun­der­schön wie heu­te“ war der an­ge­mes­se­ne Schluss­ak­kord beim fröh­li­chen „Zeils­hei­mer Nach­mit­tag“, zu dem der ver­an­stal­ten­de ört­li­che Ver­eins­ring die Be­völ­ke­rung all­jähr­lich ein­lädt. Die im­mer am ers­ten Frei­tag im No­vem­ber statt­fin­den­de Ver­an­stal­tung hat auch nach nun­mehr 26 Jah­ren nichts von ih­rer At­trak­ti­on ver­lo­ren. Im Ge­gen­teil! Ein treu­es Stamm­pub­li­kum und da­zu noch vie­le neue Gäs­te be­su­chen er­war­tungs­voll die­se über Zeils­heim hin­aus be­kann­te und be­lieb­te Tra­di­ti­ons­ver­an­stal­tung stets mit gro­ßen Er­war­tun­gen. So auch in die­sem Jahr.

Und das bun­te Pro­gramm, dar­ge­bo­ten auf der mit herbst­li­chem Blu­men­schmuck de­ko­rier­ten Büh­ne, be­geis­ter­te das Pub­li­kum. Nach dem mit­rei­ßen­den mu­si­ka­li­schen Auf­takt mit Mi­cha­el Kunz folg­ten „Die Stei­nis“ mit ih­ren über­wäl­ti­gen­den Show, in der sie zu­nächst mit akro­ba­ti­schen Ka­prio­len glänz­ten und bei ih­rem zwei­ten Auf­tritt ge­heim­nis­vol­le Sze­nen mit Schlei­er­tanz aus tau­send­und­ei­ner Nacht präsentierten.

Ein wei­te­rer Dop­pel-Hit bil­de­te das Ge­sangs­duo Gi­se­la Gins­berg und Ge­org Ficht­ner. Die bei­den Shows die­ser rhei­ni­schen Trou­ba­dou­re ent­führ­ten die Gäs­te in den ro­man­ti­schen Rhein­gau und ins Land der Ope­ret­te. Als Win­zer­in und Kel­ler­meis­ter san­gen sie fröh­li­che Lie­der vom Wein und Rhein. Da­nach ze­le­brier­ten sie ei­ne viel­ap­plau­dier­te Re­nais­sance der Ope­ret­te mit un­ver­ges­se­nen Melodien.

Eine Au­gen­wei­de und ein Hör­ge­nuss war die ro­man­ti­sche Ko­mö­die „Mam­ma mia“, in Kurz­form mit er­läu­tern­den Zwi­schen­tex­ten her­vor­ra­gend dar­ge­bo­ten vom re­nom­mier­ten Tha­lia-Chor. Ei­ne Spit­zen­leis­tung! Viel Freu­de be­rei­te­te auch in die­sem Jahr wie­der die Nie­der Folk­lo­re­tanz­grup­pe mit ih­ren tän­ze­ri­schen Darbietungen.

Ei­ne lieb­ge­wor­de­ne Tra­di­ti­on ist die ein­fühl­sa­me und amü­san­te Mo­de­ra­ti­on vom Pub­li­kums­lieb­ling Ben­ny Ma­ro, der auch wie­der mit ei­nem Su­per-So­lo als der gro­ße Pup­pen­spie­ler das Pub­li­kum er­freu­te und mit sei­nem ge­flü­gel­ten Ge­dan­ken­split­ter „wir sind al­le Ma­rio­net­ten“ ein we­nig nach­denk­lich stimmte.

Will­kom­men ge­hei­ßen wur­den die Gäs­te vom Ver­eins­ring­vor­sit­zen­den Bernd Bausch­mann, der al­len Spon­so­ren herz­lich dank­te, da oh­ne de­ren ide­el­le und fi­nan­zi­el­le Hil­fe ei­ne der­ar­ti­ge Ver­an­stal­tung nicht aus­zu­rich­ten wä­re (al­len vor­an die Volks­bank Höchst, In­fra­serv Höchst, Stadt Frank­furt). Gruß­wor­te spra­chen Jür­gen Vor­mann, Vor­stands­vor­sit­zen­der von In­fra­serv Höchst, und So­zi­al­de­zer­nen­tin Prof. Dr. Da­nie­la Bir­ken­feld. Jür­gen Vor­mann und Da­nie­la Bir­ken­feld lob­ten das En­ga­ge­ment des Zeils­hei­mer Ver­eins­rings mit sei­nem Vor­sit­zen­den Bernd Bausch­mann an der Spit­ze, all­jähr­lich ei­ne so gro­ße und so gut be­such­te Ver­an­stal­tung aus­zu­rich­ten. (Der „Zeils­hei­mer Nach­mit­tag“ ist die größ­te Frank­fur­ter Saal-Ver­an­stal­tung, die von ei­nem Ver­eins­ring or­ga­ni­siert wird.) Vor­mann ver­wies auf die Wur­zeln von In­fra­serv Höchst (Farb­werke, Hoechst AG) der in­zwi­schen 140-jäh­ri­gen Nach­bar­schaft zu Zeils­heim und er­wähn­te das viel­ge­lob­te In­fra­serv-Spen­den­kon­zept, von dem Ver­ei­ne und Or­ga­ni­sa­tio­nen aus dem Frank­fur­ter Wes­ten pro­fi­tie­ren „und das es auch in den nächs­ten 140 Jah­ren noch ge­ben soll“. Stadt­rät­in Bir­ken­feld war zum ers­ten Mal beim Zeils­hei­mer Nach­mit­tag und völ­lig über­rascht von der ho­hen An­zahl der Be­su­cher, wie sie das bei Ver­eins­ver­an­stal­tun­gen noch nicht er­lebt hat. Sie wies auch auf das städ­ti­sche Stadt­teil-Pro­gramm „50+“, die sog. Best-Ager, hin, das Be­dürf­nis­se äl­te­rer Men­schen in be­son­de­rer Wei­se be­rück­sichtigt.

Mit­ge­fei­ert ha­ben auch Stadt­ver­ord­ne­ten­vor­ste­her Karl­heinz Bühr­mann (Frank­furts Ers­ter Bür­ger), Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter und Ver­eins­ring­eh­ren­vor­sit­zen­der Al­fons Ger­ling, Stadt­hal­len-Haus­herr Dr. An­dre­as Eich­staedt, Volks­bank Höchst-Vor­stand Man­fred Ruhs, Stadt­rat Hans-Die­ter Bür­ger, Hen­ning Brandt (`Höchs­ter Bür­ger­meis­ter`) und Land­tags­kan­di­dat Ro­ger Pod­stat­ny so­wie die ge­sam­te Zeils­hei­mer Prominenz.

Der har­mo­ni­sche Nach­mit­tag klang aus mit dem ge­mein­sam ge­sun­ge­nen Lied „So ein Tag, so wun­der­schön wie heu­te“. Und Sän­ger­in Gi­se­la Gins­berg frag­te ins Pub­li­kum: „Wo kann`s schö­ner sein als hier in Zeils­heim?“ Da griff Bernd Bausch­mann be­herzt zum Mi­kro­phon und be­en­de­te sin­gend die so sehr ge­lun­ge­ne Ver­an­stal­tung mit dem Ever­green „Dan­ke­schön, ich sag` dan­ke­schön“. Rie­sen­ap­plaus für Bausch­mann und sei­ne Pre­mie­re als Sänger.

Quelle: www.frankfurt-live.com