Frankfurt am Main-Zeilsheim

Berichte

09.06.2007

Fei­ern un­ter Kas­ta­ni­en­bäumen

Fröh­li­ches Frosch­brun­nen­fest mit vie­len Gäs­ten

Be­reits zum 23. Mal wur­de in Zeils­heim das be­lieb­te Frosch­brun­nen­fest ge­fei­ert. Gäs­te aus nah und fern hat­ten sich ein­ge­fun­den und ge­nos­sen hei­te­re Stun­den bei schöns­tem Son­nen­wet­ter – bis zum her­ein­bre­chen­den Wol­ken­bruch ge­gen Abend.

Lag`s am Wet­ter­frosch oder am Zeils­hei­mer Frosch, der in die­sem Jahr nicht spru­del­te, dass das Wet­ter so ver­rückt spiel­te? Ver­eins­ring­vor­sit­zen­der Bernd Bausch­mann und sein Team ver­such­ten mit ver­ein­ten tech­ni­schen Kräf­ten ver­geb­lich, das heim­li­che Zeils­hei­mer Wahr­zei­chen, den be­lieb­ten Frosch, zum Spru­deln zu brin­gen und scheu­ten auch nicht den Ab­stieg in Zeils­heims Un­ter­welt. „Nächs­tes Jahr spru­delt er wie­der“, ver­sprach Bausch­mann sei­nen pro­mi­nen­ten Gäs­ten, die sich um den Frosch­brun­nen schar­ten, wie z.B. der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Gre­gor Amann, Ro­bert Wog­gon von In­fra­serv Höchst, die SPD-Vor­sit­zen­den Chris­ti­ne Ha­be­dank (Zeils­heim) und Ro­ger Pod­stat­ny (Sos­sen­heim). Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Al­fons Ger­ling aus Zeils­heim kennt die Frosch­per­spek­ti­ve aus ei­ge­ner An­schau­ung. Schließ­lich hat er das Tra­di­ti­ons­fest vor nun­mehr 24 Jah­ren als da­ma­li­ger Ver­eins­ring­vor­sit­zen­der aus der Tau­fe gehoben.

Wie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren hat­ten tüch­ti­ge Zeils­hei­mer Ver­eins­mit­glie­der wie­der ei­ne klei­ne Schlem­mer­mei­le er­rich­tet, die zum Ge­nie­ßen der ku­li­na­ri­schen Köst­lich­kei­ten ver­führ­te. Ti­sche und Bän­ke in der idyl­lisch ge­le­ge­nen Kas­ta­ni­en­al­lee lu­den zum Ver­wei­len ein. Auch im Feu­er­wehr­haus konn­ten sich die Gäs­te zum La­ben von Kaf­fee und Ku­chen oder def­ti­gen Spei­sen nie­der­las­sen, um der nach­mit­täg­li­chen Hit­ze und dem abend­li­chen Wol­ken­bruch zu ent­fliehen.

Der Hit für die klei­nen Be­su­cher war wie­der­um die Hüpf­burg. Da spran­gen die Kin­dern vor Lust und Lau­ne in die Hö­he und `quietsch­ten` vor Ver­gnü­gen. Aus Si­cher­heits­grün­den muss­te die Hüpf­burg zwi­schen­zeit­lich ab­ge­baut wer­den, da we­gen des Ge­wit­ters das Hüp­fen zu ge­fähr­lich war.

Das Brun­nen­fest bot auch in die­sem Jahr wie­der Zeils­hei­mer Ver­ei­nen/Or­ga­ni­sa­tio­nen die will­kom­me­ne Mög­lich­keit, sich zu prä­sen­tie­ren und für ih­re Ak­ti­vi­tä­ten zu werben

Nach ei­nem Bum­mel ent­lang der klei­nen Bu­den­stadt und Ge­sprä­chen mit Gäs­ten zeig­te sich Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter Gre­gor Amann sehr be­ein­druckt von der Viel­fäl­tig­keit des Zeils­hei­mer Ver­eins­le­bens. „Dies ist ein schö­nes nach­bar­schaft­li­ches Fa­mi­li­en­fest“, mein­te der Po­li­ti­ker, „vie­le Gäs­te ken­nen sich und kön­nen auf die­se Wei­se ih­re Kon­tak­te noch in­ten­si­vie­ren oder auch neue knüpfen.“

Auch für Ro­bert Wog­gon von In­fra­serv Höchst war es ei­ne Freu­de, haut­nah zu er­le­ben, wie pri­ma das Zeils­hei­mer Ver­eins­le­ben funk­tio­niert, dies um­so­mehr, als der Ver­eins­ring Zeils­heim im ver­gan­ge­nen Jahr vom Spen­den­kon­zept der In­fra­serv Höchst pro­fi­tie­ren konnte.

11 Zeils­hei­mer Ver­ei­ne ha­ben kei­ne Mü­he ge­scheut, um den Gäs­ten ein ge­lun­ge­nes Fest zu bie­ten. An­ge­bo­ten wur­den Bier vom Fass, Eb­bel­woi, Wein, Sekt, Li­mo, Ge­grill­tes, spa­ni­sche Spe­zia­li­tä­ten, Lachs- und Fisch­bröt­chen, Kaf­fee, Ku­chen und wei­te­re Lec­ke­rei­en. An der Aus­rich­tung des Fes­tes un­ter Lei­tung von An­dre­as Pi­on­ke wa­ren fol­ge­nde Ver­ei­ne be­tei­ligt: Klein­tier­zucht­ver­ein, Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr, DJK Zeils­heim, SV Zeils­heim, Ein­tracht Fan­club, Rad­fah­rer-Club 03, Ver­ein spa­ni­scher El­tern und Lehr­kräf­te, För­der­ver­ein Adolf-Reich­wein-Schu­le, Ar­bei­ter­wohl­fahrt Zeils­heim, Schü­ler­klub der Kät­he-Koll­witz-Schu­le und der Zeils­hei­mer Ten­nis­club.

Ent­täuscht über das un­be­stän­di­ge Wet­ter war Ver­eins­ring­vor­sit­zen­der Bausch­mann. „Wir woll­ten un­se­ren Gäs­ten ge­müt­lich-hei­te­re Stun­den bie­ten, be­wusst oh­ne Pro­gramm und auch oh­ne `Of­fi­zi­el­les`“, sag­te er, „das Fest soll­te im Vor­der­grund ste­hen.“ Der Ver­eins­ring Zeils­heim hat­te mit dem Wech­sel vom tra­di­tio­nel­len Pfingst­sams­tag ver­sucht, dem Re­gen zu ent­flie­hen, was in die­sem Jahr nicht ganz ge­lun­gen ist.

Die nächs­te Ge­le­gen­heit zum Fei­ern bie­tet sich den Zeils­hei­mern am 01. und 02. Sep­tem­ber beim Bür­ger­fest in der Kät­he-Koll­witz-Schule.

Quelle: www.frankfurt-live.com