Frankfurt am Main-Zeilsheim

Berichte

14.06.2014

Zeils­heim fei­ert mit Sekt und Spiel­mobil

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Bri­git­ta Matt­hes (r.) vom Vfl Zeils­heim macht ei­nen Ape­rol Spritz für Mo­ni­ka Hess, die aus Krif­tel an­ge­reist ist.
(Foto: Maik Reuß)

Das Frosch­brun­nen­fest, das größ­te Fest Zeils­heims, lock­te die­ses Jahr zum 31. Mal etwa 500 Be­su­cher auf die Stra­ße. Or­ga­ni­siert vom Ver­eins­ring ist das Frosch­brun­nen­fest ei­ne Mög­lich­keit für die Ver­ei­ne Zeils­heims sich den Men­schen im Stadt­teil zu prä­sen­tie­ren. Ge­nau­so be­kom­men die Zeils­hei­mer die Ge­le­gen­heit zu lus­ti­gem Bei­sam­men­sein. „Heu­te ist idea­les Fei­er­wet­ter“, freu­te sich der ers­te Vor­sit­zen­de des Ver­eins­rings, Claus Thrun, am ver­gan­ge­nen Sams­tag. „Es ist nicht zu heiß und nicht zu kalt“. Doch, so gibt er zu, ist das beim Frosch­brun­nen­fest so oder so kein The­ma. Die Leu­te kä­men, egal was für ein Wet­ter sei. „Das Fest ist ein Selbst­läufer“.

Ne­ben dem gro­ßen Sport­ver­ein SV Zeils­heim, ist auch der et­was klei­ne­re Bru­der, der Ver­ein für Lei­bes­übun­gen (VfL), seit nun­mehr vier Jah­ren re­gel­mä­ßig ver­tre­ten. Mit ei­nem Wein- und Sekt­stand prä­sen­tier­te sich der Ver­ein den Be­woh­nern in Zeils­heim. Die Sos­sen­hei­mer­in Bri­git­ta Matt­hes war von An­fang an da­bei. Je­des Jahr steht sie hin­ter der The­ke des VfL, ver­kauft Ge­trän­ke und un­ter­hält sich mit den Be­su­chern. „Ich ver­kau­fe ger­ne, des­we­gen bin ich im­mer am Stand un­ter­wegs“, er­klärt sie. Drei Jah­re lang hat sie selbst ein­mal in dem Stadt­teil ge­wohnt, ist nun durch viel­fäl­ti­ges ge­sell­schaft­li­ches En­ga­ge­ment in ver­schie­de­nen Stadt­tei­len ak­tiv. „Das Fest ist gut für den Zu­sam­men­halt der Ver­ei­ne“, meint sie.

Zum ers­ten Mal nahm in die­sem Jahr die Buch­stüt­ze, der För­der­ver­ein der Stadt­bib­lio­thek Zeils­heim/Sind­lin­gen, an den Fei­er­lich­kei­ten teil. Erst ver­gan­ge­nes Jahr, im Mai ge­grün­det, ist der Ver­ein der Neu­ling beim Frosch­brun­nen­fest. Im Ver­gleich zu den an­de­ren Ver­ei­nen, ver­fol­gen sie auch ein an­de­res Ziel, mit ih­rer Prä­senz bei dem Tra­di­ti­ons­fest. „Wir wol­len nicht in ers­ter Li­nie Mit­glie­der wer­ben, son­dern Wer­bung für die Bib­lio­thek ma­chen und Geld da­für sam­meln“, klärt Ma­rio Ge­si­arz, ers­ter Vor­sit­zen­der des noch jun­gen Ver­eins auf. Al­ler­dings, so be­tont er auch, sei­en die­se Fes­te kei­ne Pflicht­ver­an­stal­tun­gen für die Ver­ei­ne. Man sol­le auch den Spaß­fak­tor nicht ver­gessen.

„Das Fest ist in den letz­ten Jah­ren durch die Um­struk­tu­rie­rung wie­der grö­ßer ge­wor­den“, be­rich­tet Thrun. Das Fest soll­te ins­ge­samt fa­mi­li­en­freund­li­cher wer­den. Seit vier Jah­ren gibt es imm­er neue An­ge­bo­te, ge­lingt der Wandel.

Im ver­gan­ge­nen Jahr ist auch das Quar­tiers­ma­na­ge­ment des Frank­fur­ter Pro­gramms „Ak­ti­ve Nach­bar­schaft“ zu den Ver­ant­wort­li­chen die­ser Ver­an­stal­tung ge­sto­ßen. Mit der Fi­nan­zie­rung des Spiel­mo­bils des Aben­teu­er­spiel­plat­zes Rie­der­wald trägt es zur Un­ter­hal­tung der Kinder bei. Für die Jüngs­ten gab es ei­ne Hüpf­burg, Kin­der­schmin­ken und so­gar ei­nen Clown.

Ne­ben den be­reits ge­nann­ten Grup­pen wa­ren noch 10 wei­te­re Ver­ei­ne und Or­ga­ni­sa­tio­nen an dem Fest be­teiligt.

Der Rad­fahr­club, die Frank­fur­ter Kar­ne­vals Ge­sell­schaft „Die Eulen“, die DJK SG, der ört­li­che Ein­tracht Fan­club und die Sied­ler­ge­mein­schaft West wa­ren zu­ge­gen. Des­wei­te­ren der Klein­tier­zucht­ver­ein, der Ver­ein Spa­ni­scher El­tern und Lehr­kräf­te, die Kät­he-Koll­witz-Schu­le und na­tür­lich die Frei­wil­li­ge Feu­e­rwehr, wel­che ihr Ge­rä­te­haus für die Fest­lich­kei­ten be­reit­stellte.

(npr)

Quelle:
Höchster Kreisblatt