Frankfurt am Main-Zeilsheim

Berichte

02.11.2012

30 Jah­re Zeils­hei­mer Nach­mittag

Auch nach nun­mehr 30 Jah­ren hat der `Zeils­hei­mer Nach­mit­tag` nichts von sei­ner At­trak­tion ver­lo­ren. Im Ge­gen­teil! Bes­tens war die fröh­li­che Stim­mung im voll­be­setz­ten Gro­ßen Saal der Saal­bau-Stadt­hal­le beim 30. Zeils­hei­mer Nach­mit­tag, zu dem der ört­li­che Ver­eins­ring die Be­völ­ke­rung ein­ge­la­den hat­te. Und die ho­hen Er­war­tun­gen des Pub­li­kums auf das Ju­bi­lä­ums­pro­gramm wur­den voll er­füllt.

Mu­si­ka­lisch ein­ge­stimmt wur­den die Gäs­te von Mi­cha­el Kunz. dem `Zau­be­rer` an der Wer­si-Or­gel. Bei Kaf­fee und Ku­chen ge­nos­sen die zahl­rei­chen Gäs­te die hei­te­re Stim­mung. Die ge­müt­li­che Kaf­fee­run­de bot wie­der ein­mal die will­kom­me­ne Ge­le­gen­heit zu Ge­sprä­chen, zum Wie­der­se­hen und zum Ken­nen­ler­nen der Tisch­ge­sell­schaft, be­vor das Pro­gramm begann.

Amü­sant mo­de­riert wur­de der bun­te Zeils­hei­mer Nach­mit­tag vom All­round­künst­ler Ben­ny Ma­ro, der die drei ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­te auf char­man­te Wei­se Re­vue pas­sie­ren ließ. Er­in­ne­run­gen wur­den geweckt….

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Thalia-Chor, wie immer, ein künstlerisches Erlebnis

Die be­lieb­te Folk­lo­re­grup­pe St. Mar­kus aus dem be­nach­bar­ten Stadt­teil Nied be­geis­ter­te mit is­rae­li­schen und rus­si­schen Tän­zen. Der Zeils­hei­mer Volks­chor Tha­lia ist al­le Jah­re wie­der Ga­rant für künst­le­ri­schen Hoch­ge­nuss und mit ih­rem Gar­de­tanz er­freu­ten `Die Twee­tys` von der Frank­fur­ter Kar­ne­vals­ge­sell­schaft „Die Eu­len“ das Publikum.

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Viel Applaus für Stargast Laura Wilde

Als Star­gast bril­lier­te die jun­ge Sän­ge­rin Lau­ra Wil­de. Char­mant be­zog sie das Pub­li­kum in ih­ren mu­si­ka­li­schen Rei­gen schö­ner Lie­der mit ein. Sin­gend wech­sel­te sie von der Büh­ne in den Fest­saal und ani­mier­te die Gäs­te zum Mit­machen.

Ver­eins­ring­vor­sit­zen­der Bernd Bausch­mann hat­te zu­vor die Gäs­te will­kommen ge­hei­ßen. Sein be­son­de­rer Dank galt den Spon­so­ren (u.a. Volks­bank Höchst, In­fra­serv Höchst, Stadt Frank­furt), oh­ne de­ren Un­ter­stüt­zung ei­ne Ver­an­stal­tung die­ser Grö­ße nicht mög­lich wä­re. Eben­so dank­te er den `un­sicht­ba­ren` flei­ßi­gen Hel­fer­in­nen und Hel­fern, die Jahr für Jahr er­heb­li­chen An­teil am Ge­lin­gen des `Zeils­hei­mer Nach­mit­tag` haben.

Dr. Tho­mas Her­tel von In­fra­serv Höchst hat­te be­reits zum drit­ten Mal mit Freu­de die Schirm­herr­schaft für den Zeils­hei­mer Nach­mit­tag über­nom­men. In sei­nem Gruß­wort dank­te er dem Ver­eins­ring­vor­sit­zen­den Bernd Bausch­mann und den Men­schen im Hin­ter­grund für ihr En­ga­ge­ment, eine sol­che Ver­an­stal­tung wie den Zeils­hei­mer Nach­mit­tag zu or­ga­ni­sie­ren, Er gra­tu­lier­te zum 30-jäh­ri­gen Ju­bi­lä­um und wies dar­auf hin, dass auch bei In­fra­serv Höchst im nächs­ten Jahr ein Ju­bi­lä­um an­steht, näm­lich das 150.! Tra­di­tion und Zu­kunft müss-ten glei­cher­ma­ßen im Au­ge be­hal­ten wer­de, emp­fahl er.

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Dankbar nimmt Bernd Bauschmann den „gefüllten“ Briefumschlag von Stadträtin Birkenfeld entgegen.

Auch Prof. Dr. Da­nie­la Bir­ken­feld, Frank­furts So­zi­al­de­zer­nen­tin, lob­te das En­ga­ge­ment des Zeils­hei­mer Ver­eins­rings, ei­ne Ver­an­stal­tung die­ser Grö­ße zu in­sze­nie­ren. Sie hal­te es für sehr wich­tig, dass die­se Ver­eins­tra­di­tion ge­pflegt wer­de, die jun­ge und äl­te­re Men­schen ver­ei­ne, denn al­le Ge­ne­ra­tio­nen brauch­ten Zu­wen­dung. Und Ge­sel­lig­keit sei wich­tig zur Kon­takt­pfle­ge. Schmun­zelnd merk­te sie an, dass der Ver­eins­ring­vor­sit­zen­de Bernd Bausch­mann ak­tiv da­für ge­sorgt ha­be, dass der Nach­wuchs ge­si­chert ist – näm­lich mit der Ge­burt sei­ner Zwil­lin­ge im ver­gan­ge­nen Jahr. (Die bei­den Ein­jäh­ri­gen, Mia und Jo­nas, wa­ren übri­gens die jüngs­ten Gäs­te beim Zeils­hei­mer Nach­mit­tag, den sie al­ler­dings nur vom Ne­ben­raum aus gut­be­hü­tet er­le­ben konnten.)

„Mir ist es wich­tig, dass die Er­fah­run­gen und Leis­tun­gen der äl­te­ren Ge­ne­ra­tion an­ge­mes­sen ge­wür­digt wer­den“, sagte Frau Bir­ken­feld. „Die Ver­ei­ne spie­len hier­bei als Brüc­ke zwi­schen Alt und Jung ei­ne wich­ti­ge Rol­le. Das Pro­gramm, das die Ver­ei­ne für heu­te auf die Bei­ne ge­stellt ha­ben, ist be­ein­druc­kend.“ Wei­ter sag­te sie, dass die Stadt Frank­furt Ver­eins­ak­ti­vi­tä­ten wei­ter­hin un­ter­stüt­zen wer­de, Sie ließ ih­ren Wor­ten gleich Ta­ten fol­gen und über­reich­te Bausch­mann ei­nen `ge­füll­ten` Brief­um­schlag, den die­ser dank­bar für den Ver­eins­ring ent­ge­gen­nahm.

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Alle Mitwirkenden beim Schlussapplaus auf der Bühne

30 Jah­re Zeils­hei­mer Nach­mit­tag be­deu­ten 30 Jah­re Froh­sinn und Ge­mein­sam­keit in Frank­furts west­lichs­tem Stadt­teil.

Mit­ge­fei­ert beim Ju­bi­lä­ums­nach­mit­tag ha­ben in der voll­be­setz­ten Stadt­hal­le auch Dr. Ber­na­det­te Wey­land (Frank­furts Ers­te Bür­ger­in), Man­fred Ruhs (Vor­stands­vor­sit­zen­der der Volks­bank Höchst), Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Al­fons Ger­ling, Hen­ning Brandt (`Bür­ger­meis­ter` von Höchst), Ro­bert Wog­gon von In­fra­serv Höchst, Stadt­äl­tes­ter Hans-Die­ter Bür­ger, Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter Dr. Matt­hias Zim­mer, die Ver­eins­rings­kol­le­gen Tho­mas Me­der (Höchst), Franz Ilg (Sind­lin­gen) En­gel­bert Do­min­si­ki (Nied), so­wie der Stadt­ver­ord­ne­te Uwe Serke und Orts­bei­rat Alb­recht Fribolin.

Quelle: www.frankfurt-live.com