Frankfurt am Main-Zeilsheim

Berichte

12.06.2010

Der Frosch hat or­dent­lich ge­rockt

Ein spru­deln­der Brun­nen, Kaf­fee­haus­mu­sik und jun­ge Mu­sik­bands

Auch in die­sem Jahr spru­del­te der Frosch an der Welsch­gra­ben­stra­ße, der Na­mens­pa­tron von Zeils­heims `Na­tio­nal­fest`. Das Zeils­hei­mer Frosch­brun­nen­fest ge­nießt in­zwi­schen Kult­sta­tus und ist seit nun­mehr über zwei Jahr­zehn­ten fes­ter Be­stand­teil im stets gut­ge­füll­ten Ver­an­stal­tungs­ka­len­der des ört­li­chen Vereinsrings.

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Festmeile in der Welschgrabenstraße neben dem Feuerwehr-Gerätehaus

Der Be­such des Frosch­brun­nen­fes­tes glich auch in die­sem Jahr wie­der ei­ner fröh­li­chen Land­par­tie. Denn der idyl­li­sche Fest-Platz mit­ten im Grü­nen, ab­seits der hek­ti­schen Groß­stadt, ver­setz­te die Gäs­te in ge­müt­li­che Fei­er­lau­ne. An den Schlem­mer­stän­den, die von tüch­ti­gen Ver­eins­mit­glie­dern auf­ge­baut und be­treut wur­den, gab es Ku­li­na­ri­sches von süß bis sau­er und auch Def­ti­ges vom Grill. Und im Feu­er­wehr­haus und drum­her­um wur­de eben­falls fröh­lich ge­feiert.

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Heinz-Otto Sperzel und sein singendes Saxophon

Mit stim­mungs­vol­len Me­lo­di­en zum Mit­sin­gen oder –sum­men un­ter­hielt Heinz-Ot­to Sper­zel mit sei­nem sin­gen­den Sa­xo­phon. Viel Zu­spruch er­hielt er für sei­ne Be­gleit-Musik.

Hüpf­burg und Gar­ten­eisenbahn

Die Hüpf­burg war der Rie­sen­hit für Kin­der, eben­so die Ei­sen­bahn im Gar­ten vom ehe­ma­li­gen Ge­trän­ke­ver­trieb Beck. Be­reits von wei­tem war das fröh­li­che Jauch­zen der Klei­nen zu hö­ren, die vor Be­geis­te­rung im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes Freu­den­sprün­ge voll­führten.

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Die Kinder hatten viel Spaß auf der extra für sie aufgestellten Hüpfburg

„Rock den Frosch“

„In die­sem Jahr wird ei­ni­ges an­ders“, hat­te Zeils­heims Ver­eins­ring­vor­sit­zen­der Bernd Bausch­mann bei der Vor­stel­lung der Fest­de­tails an­ge­kün­digt. Und so war es denn auch. Un­ter dem Mot­to „Rock den Frosch“ de­mons­trier­ten ab 18 Uhr fünf Nach­wuchs­bands ihre Küns­te. Auf einer Büh­ne am Stein­kopf­weg grif­fen sie zur E-Gi­tar­re und zum Schlag­zeug, und nicht nur die Ju­gend war be­geis­tert. „Ein Kom­pro­miss, um das tra­di­tio­nel­le Ziel nicht in Ver­ges­sen­heit ge­ra­ten zu las­sen“, er­läu­ter­te Bausch­mann. „Beim Frosch­brun­nen­fest trifft sich jung und alt und er­zählt, was es Neu­es im Ort gibt.“

Ver­ant­wort­lich für das neue Pro­jekt war Ke­vin Bor­nath, der hofft, da­mit jun­ge Men­schen für das Stra­ßen­fest zu be­geis­tern. „Oh­ne sol­che Fes­te wä­re Zeils­heim ei­ne lang­wei­li­ge Schlaf­stadt.“ Und der neue Ver­eins­ring-Ge­schäfts­füh­rer ist sich si­cher, dass der Spa­gat ge­lingt. Der Zu­spruch gab den Ver­ant­wort­li­chen recht. Vie­le neue Ge­sich­ter wa­ren auf dem Fest zu se­hen und auf der Fest­mei­le war es erst­mals wie­der richtig voll.

Der Wunsch des Ver­eins­rings, mit dem Frosch­brun­nen­fest ei­ne Mög­lich­keit zu schaf­fen, be­ste­hen­de Kon­tak­te zu ver­tie­fen oder neue zu knüp­fen, hat sich auch in die­sem Jahr auf idea­le Wei­se er­füllt und wur­de mit dem Auf­tritt der Rock­bands auch noch für die Ju­gend er­weitert.

Den Auf­takt bil­de­te die Grup­pe Mir­ror-X, die aus über 150 Be­wer­bun­gen für den Auf­tritt vom Ver­eins­ring Zeils­heim aus­ge­wählt wur­de. Die Band von Ke­vin Bor­nath, FreiBier, sorg­te für ei­ne aus­ver­kauf­te Stra­ße und ei­ne gu­te Stim­mung. Es spiel­ten noch Un­re­ques­ted und Ico­re, be­vor Tri­ac­le mit dem Zeils­hei­mer Foto­gra­fen Tho­mas Che­ney das Rock­fes­ti­val be­endeten.

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Der Froschbrunnen sprudelte auch in diesem Jahr wieder

Die gu­te Vor­be­rei­tung hat sich ge­lohnt, sag­te Bausch­mann am Abend. Durch die ge­schick­te Wahl der Büh­ne war nur bis zum Stand der Rad­fah­rer die Mu­sik zu hö­ren. Die Klein­tier­züchter be­ka­men von der Musik gar nichts mit. Ob es an der Ent­fer­nung zur Bühne oder dem An­drang am Grill lag, konn­te nicht fest­ge­stellt werden.

Quelle: www.frankfurt-live.com