Frankfurt am Main-Zeilsheim

Berichte

07.11.2008

Tol­le Stim­mung mit Gra­ham Bonney

Rie­sen­ap­plaus der 900 Gäs­te für das at­trak­ti­ve Pro­gramm mit Spit­zen­künstlern

Die fro­he Bot­schaft kam an. Mu­si­ka­lisch her­vor­ra­gend dar­ge­bo­ten vom char­man­ten Mo­de­ra­tor Ben­ny Ma­ro, dem be­lieb­ten All­round-Künst­ler, der mit Hal­le­lu­ja-Gos­pel­songs das Pub­li­kum in der voll­be­setz­ten Stadt­hal­le be­geis­ter­te. „Gos­pel be­deu­tet fro­he Bot­schaft“, so Ben­ny Ma­ro. Und all­zu gern ließ sich das Pub­li­kum von sei­ner fro­hen Bot­schaft an­stec­ken. Sein So­lo-Part reich­te vom grie­chi­schen Wein bis zum Eb­bel­wei in Sach­sen­hau­sen. Auch ein Trip über den Gro­ßen Teich bis nach Ha­waii ge­hör­te dazu.

Star­gast Gra­ham Bon­ney, be­reits seit vier Jahr­zehn­ten im Mu­sik­ge­schäft, be­wies mit viel Kön­nen und mit­rei­ßen­dem Tem­pe­ra­ment, dass gro­ße Kunst kei­ne Al­ters­gren­ze kennt. Mit sei­nen Dau­er­hits wie „Is this the way to Ama­ril­lo“, „Song Sung Blue“ und „99,9 Pro­zent schon im Happy End“ bril­lier­te der flot­te Sech­zi­ger und ani­mier­te das Pub­li­kum zum Mitsingen.

Bild zu Text

Graham Bonney

Atem­be­rau­bend auf­re­gend wa­ren die Dar­bie­tun­gen von An­dy Geb­hardt. Er jong­lier­te mit Bäl­len, Stä­ben und Zi­gar­ren­kis­ten und brach­te die Gäs­te zum Stau­nen über so viel Ge­schick­lichkeit.

Bild zu Text

Andy Gebhardt

Und der re­nom­mier­te Tha­lia-Chor mit Ben­ny Ma­ro – dies­mal als Di­ri­gent – ge­hört zum Zeils­hei­mer Nach­mit­tag wie die Ster­ne zum Him­mel. Sei­ne wun­der­ba­ren Dar­bie­tun­gen sind seit vie­len Jah­ren im­mer wie­der ei­ne künst­le­ri­sche Be­rei­che­rung. Viel Ap­plaus für „Mam­ma mia“, „The li­on sleeps to­night“ und „Freu­de schö­ner Göt­ter­fun­ken“ von Fried­rich Schil­ler, ver­tont von Lud­wig van Beethoven.

Eine Au­gen­wei­de war der Auf­tritt der Folk­lo­re­tanz­grup­pe des As­so­cia­zio­ne Fa­mig­lie Ita­lia­ne Höchst. Die 30 Mit­wir­ken­den, Kin­der und Er­wach­se­ne, ver­brei­te­ten über­schäu­men­de Le­bens­freu­de und ris­sen das Pub­li­kum zu Bei­falls­stür­men hin.

Und im­mer wie­der mit dab­ei ist Mi­cha­el Kunz. Mit sein­en mu­si­ka­li­schen Dar­bie­tun­gen be­geis­tert er schon seit vie­len Jah­ren das Publikum.

Bild zu Text

Michael Kunz

Will­kom­men ge­hei­ßen und ver­ab­schie­det wur­den die Gäs­te vom Ver­eins­ring­vor­sit­zen­den Bernd Bausch­mann. Stadt­rät­in Prof. Dr. Da­nie­la Bir­ken­feld lob­te in ih­rem Gruß­wort das En­ga­ge­ment der Ver­eins­mit­glie­der, die al­le Jah­re wie­der den „Zeils­hei­mer Nach­mit­tag“ or­ga­ni­sie­ren und auf die­se Wei­se den Stadt­teil be­rei­chern und Brüc­ken schla­gen. Als Dan­ke­schön für das vor­bild­li­che En­ga­ge­ment über­reich­te die Stadt­rät­in im Na­men der Stadt Frank­furt ei­nen `ge­füll­ten` Brief­um­schlag. Un­ter dem Bei­fall der Gäs­te mein­te Da­nie­la Bir­ken­feld schmun­zelnd, dass es ge­wiss an dem fröh­li­chen Zeils­hei­mer Nach­mit­tag lie­ge, dass es in Zeils­heim sta­tis­tisch ge­se­hen so vie­le Se­nio­ren gäbe.

Die Grü­ße des `Nach­barn` In­fra­serv Höchst/In­dus­trie­park über­brach­te Dr. Jan-Ro­bert Schwark, Lei­ter der In­dus­trie­park­diens­te. Den Zeils­hei­mer Nach­mit­tag be­trach­te er als ide­ale Platt­form für In­fra­serv Höchst und freue sich, „ein biss­chen mit da­bei zu sein und auch da­zu zu ge­hö­ren“. Die sta­bi­le Nach­bar­schaft be­zeich­ne­te er als Grund­la­ge für das kon­struk­tive Mit­ein­an­der. Und des­halb soll­te man nicht nur zu­sam­men re­den, son­dern auch zu­sam­men feiern.

Auch beim nun­mehr 27. Zeils­hei­mer Nach­mit­tag ist es dem ver­an­stal­ten­den ört­li­chen Ver­eins­ring wie­der ge­lun­gen, ein Top-Pro­gramm auf die Bei­ne zu stel­len. Be­geis­tert wa­ren auch die Eh­ren­gäs­te Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Al­fons Ger­ling, Saal­bau-Ge­schäfts­füh­rer Dr. An­dre­as Eich­staedt, Volks­bank Höchst-Chef Man­fred Ruhs und Stadt­rat Hans-Die­ter Bür­ger so­wie Hen­ning Brandt, `Bür­ger­meis­ter` von Höchst, der den von ihm gern be­such­ten tra­di­tio­nel­len „Zeils­hei­mer Nach­mit­tag“ als wun­der­ba­re Be­rei­che­rung für die Be­völ­ke­rung im Frank­fur­ter Wes­ten be­zeich­ne­te. Sehr be­ein­druckt wa­ren vie­le Gäs­te von den kor­res­pon­die­ren­den Bil­dern auf der Groß­lein­wand zu den vor­ge­tra­ge­nen Ge­sangs­dar­bietungen.

Und nun freu­en sich schon vie­le Gäs­te auf den Zeils­hei­mer Weih­nachts­markt am 2. Ad­ent­wo­chen­en­de in der Kät­he-Koll­witz-Schule.

Quelle: www.frankfurt-live.com