Frankfurt am Main-Zeilsheim

Berichte

14.06.2008

Frosch­brun­nen­fest mit rus­ti­ka­lem Charme

Fei­ern macht Freu­de, be­son­ders beim all­jähr­li­chen Frosch­brun­nen­fest in Zeils­heim. Al­le Jah­re wie­der lädt der ört­li­che Ver­eins­ring Gäs­te aus nah und fern zu sei­nem tra­di­tio­nel­len Som­mer­fest ein, des­sen Na­mens­ge­ber und Schutz­pa­tron der in Stein ge­mei­ßel­te Frosch am Fest­platz ist. Dass sein Brun­nen auch beim dies­jäh­ri­gen Fest nicht spru­del­te, trüb­te zwar nicht Fest­stim­mung, wur­de je­doch be­dau­ernd wahr­ge­nom­men. „Ein Brun­nen muss spru­deln, erst recht wenn ein Frosch auf ihm thront“, mein­te e­ine Ur-Zeils­hei­mer­in. Recht hat sie!

Der Fest­be­reich war wie im­mer ei­ne wah­re Idyl­le. Grün, grün, grün – wo­hin man auch blick­te. Un­term Blät­ter­dach der Kas­ta­ni­en wa­ren meh­re­re Stän­de von Zeils­hei­mer Ver­ei­nen auf­ge­baut, die mit ku­li­na­ri­schen Köst­lich­kei­ten lock­ten. Und pa­ral­lel ent­lang der klei­nen Bu­den­stadt stan­den Ti­sche und Bän­ke, die zum Ver­wei­len ein­lu­den. Ver­eins­ring­vor­sit­zen­der Bernd Bausch­mann hat­te zwar bes­tes Fei­er-Wet­ter vor­aus­ge­sagt, vor­sorg­lich hat­ten die Or­ga­ni­sa­to­ren je­doch für ein wet­ter­fes­tes Ver­gnü­gen ge­sorgt und wei­ße Par­ty­zel­te auf­ge­stellt. Doch nur we­ni­ge Re­gen­trop­fen trüb­ten die Fest­stimmung.

Das Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus war wie ge­wohnt mit Ti­schen und Bän­ken zum Fest­saal um­funk­tio­niert wor­den. Ein dort auf­ge­bau­tes de­li­ka­tes Ku­chen- und Tor­ten­büf­fet ließ auch Di­ät­wil­li­ge schwach wer­den und – genießen!

Auch an den Nach­wuchs hat­ten die tüch­ti­gen Or­ga­ni­sa­to­ren ge­dacht und wie­der ein Ka­rus­sell im Zen­trum der Fest­mei­le auf­ge­stellt. Und die Klei­nen dreh­ten Run­de um Run­de. Ein wei­te­rer Hit für die Kin­der war das `bren­nen­de Haus`, das mit dem Was­ser­schlauch ge­löscht wer­den muss­te. Mit Be­geis­te­rung ver­such­ten sich die Klei­nen als Feu­er­wehr­nach­wuchs und spritz­ten in die `Flam­men`, bis sie ge­löscht waren.

„Ein tol­les Fest“, lob­te Höchst-Ver­eins­ring­vor­sit­zen­der Tho­mas Me­der, der mit sei­ner Frau zu den Stamm­gäs­ten des Frosch­brun­nen­fes­tes ge­hört. Auch Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter Gre­gor Amann, eben­falls Stamm­gast beim Zeils­hei­mer Ver­eins­ring, hat be­geis­tert mit­ge­fei­ert. Und für den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Al­fons Ger­ling, Amts­vor­gän­ger vom Ver­eins­ring­vor­sit­zen­den Bernd Bausc­hmann, ist der Be­such des Frosch­brun­nen­fes­tes Pflicht und Freu­de zu­gleich, auf je­den Fall ein Heim­spiel. Wie vie­le an­de­re Gäs­te wa­ren sie sich ei­nig, dass Fes­te die­ser Art die Zu­sam­men­ge­hö­rig­keit der Men­schen im Stadt­teil und dar­um her­um fördert.

„Wir freu­en uns über die po­si­ti­ve Re­so­nanz“, sag­te Bernd Bausch­mann und ver­si­cher­te: „Wenn es das nächs­te Frosch­brun­nen­fest gibt, wird der Brun­nen ga­ran­tiert spru­deln.“ Er hofft wie sei­ne Ver­eins­kol­le­gen, dass das von der Stadt ver­spro­che­ne Spru­deln dann ein­ge­hal­ten wird.

Quelle: www.frankfurt-live.com