Frankfurt am Main-Zeilsheim

Berichte

09.01.2006

Ver­eins­ring Zeils­heim: Auch künf­tig kre­a­tiv und ak­tiv

Neu­jahrs­emp­fang war „letz­te“ Pre­mi­e­re für den neu­en Vor­sit­zen­den

Ja­nu­ar ist der Mo­nat der Neu­jahrs­emp­fän­ge in der Po­li­tik und bei den Ver­ei­nen, so auch beim Ver­eins­ring Zeils­heim. Das all­jähr­li­che Ri­tu­al – im­mer am 9. Ja­nu­ar, dem Ein­wei­hungs­tag der Stadt­hal­le in Zeils­heim im Jahr 1982 – war die­ses Mal ei­ne Pre­mi­e­re für Bernd Bausch­mann, der im März ver­gan­ge­nen Jah­res zum Ver­eins­ring­vor­sit­zen­den ge­wählt wur­de und dies zum An­lass nahm, den Ver­eins­ver­tre­tern für ihr En­ga­ge­ment zu danken.

Im Jah­res­rück­blick wur­den die Hö­he­punk­te im Zeils­hei­mer Ver­eins­le­ben noch ein­mal her­vor­ge­ho­ben: u.a. das 125-jäh­ri­ge Ju­bi­lä­um des Män­ner­ge­sang­ver­eins Ein­tracht von 1880, Zeils­heims äl­tes­tem Ver­ein, so­wie das Frosch­brun­nen­fest, das Bür­ger­fest, den Nach­mit­tag für Alt und Jung und den Weih­nachts­markt.

„Und nun star­ten wir mit Voll­dampf ins WM-Jahr“, ver­kün­de­te Bausch­mann. Als Hö­he­punkt im prall­ge­füll­ten Ver­an­stal­tungs­ka­len­der des Ver­eins­rings für 2006 nann­te der Vor­sit­zen­de den be­lieb­ten „Zeils­hei­mer Nach­mit­tag“, der in die­sem Jahr zum 25. Mal statt­fin­det. „Wir hof­fen auf ei­nen hoch­ka­rä­ti­gen Star­gast und wol­len die Be­su­cher mit ei­nem at­trak­ti­ven Über­ra­schungs­pro­gramm er­freu­en.“ Viel­leicht, so Bausch­mann, wer­de dem Zeils­hei­mer Nach­mit­tag auch noch ein Zeils­hei­mer Abend an­ge­hängt, der al­len jung­ge­blie­be­nen Zeils­hei­mern ge­wid­met sei.

Ju­bi­lie­ren­des Ver­eins­jahr

Die­ses Jahr lässt sich gut durch die Zahl 25 tei­len: 25. Zeils­hei­mer Nach­mit­tag, 25 Jah­re Ju­gend­feu­er­wehr, 50 Jah­re Zeils­hei­mer Kar­ne­val-Club Lab­be­dud­del und 100 Jah­re Ath­le­tik­sport­club Zeilsheim.

Dar­über hin­aus bie­ten die Ver­ei­ne zahl­rei­che Ver­an­stal­tun­gen, die in der vom Ver­eins­ring her­aus­ge­ge­be­nen Bro­schü­re „Was? Wann? Wo?“ für das ers­te Halb­jahr auf­ge­lis­tet sind, und die zur Mit­nah­me in der Stadt­hal­le und in Zeils­hei­mer Ge­schäf­ten aus­liegt. Ein herz­li­cher Dank galt in dem Zu­sam­men­hang dem Volks­bank Höchst-Vor­stand Man­fred Ruhs für die Über­nah­me der Druckkosten.

Dank­bar wür­dig­te Bernd Bausch­mann das Spen­den­kon­zept von In­fra­serv Höchst zu Guns­ten von Ver­ei­nen und Ins­ti­tu­tio­nen der Stadt­tei­le Zeils­heim und Sind­lin­gen. „Wir soll­ten dank­bar sein, dass wir mit In­fra­serv Höchst ei­nen Nach­barn ha­ben, der sich sei­ner ge­sell­schafts­po­li­ti­schen Ver­pflich­tung stets be­wusst ist und das Ge­mein­schafts­le­ben samt Ver­eine un­ter­stützt – und das in ei­ner Zeit, in der Share­hol­der-Value und der EBITDA nur noch das ein­zi­ge ist, was an­schei­nend bei gro­ßen Un­ter­neh­men zählt.“

Wün­sche an die Saal­bau GmbH

Ein Ri­tu­al, das vom Vor­gän­ger Al­fons Ger­ling über­nom­men wur­de, ist der all­jähr­li­che Wunsch­zet­tel an Dr. An­dre­as Eich­staedt, `Haus­herr` al­ler Frank­fur­ter Bür­ger­häu­ser und Stadt­hal­len (Saal­bau GmbH), zur Op­ti­mie­rung der ört­li­chen Stadt­hal­le. Als Mit­tel­punkt des Zeils­hei­mer Ver­eins­le­bens sei die Stadt­hal­le un­er­setz­lich, so Bausch­mann. Dies zei­gen die vie­len Ver­an­stal­tun­gen und ge­buch­ten Trai­nings­zei­ten. Je­doch sei die `al­te Da­me` re­no­vie­rungs­be­dürf­tig. Licht und Laut­spre­cher­tech­nik im Saal sei­en nicht mehr zeit­ge­mäß und der Tri­bü­nen­vor­hang kön­ne nach nun­mehr 20 Jah­ren ei­ne Rei­ni­gung ver­tra­gen. Trotz der An­mer­kun­gen ist die Zu­sam­men­ar­beit mit der Saal­bau und den Zeils­hei­mer Ver­ei­nen her­vor­ra­gend. Ein Ver­dienst vor al­lem der Haus­meis­ter, die im­mer hilfs­be­reit und freund­lich sind. Zum En­de hin hob Bausch­mann das gu­te Zu­sam­men­wir­ken der Ver­ei­ne, Schu­len und Ins­ti­tu­tio­nen her­vor, wo­bei auch zur Turn­hal­le der Adolf-Reich­wein-Schule kri­ti­sche An­mer­kun­gen ge­macht wurden.

In sei­nem Gruß­wort dank­te Dr. An­dre­as Eich­staedt für die Ver­eins­treue und nann­te die Stadt­hal­le ein vor­bild­li­ches Haus, das auch fi­nan­ziell „gut da­steht“.und „schwar­ze Zah­len schreibt“. Er freue sich über die ho­he Nach­fra­ge der Ver­ei­ne, die Stadt­hal­le für all die viel­fäl­ti­gen Ak­ti­vi­tä­ten zu nut­zen. Bausch­manns Wün­sche ha­be er zwar no­tiert, ob je­doch al­le er­füll­bar sei­en, hän­ge von den Fi­nan­zen ab. Be­reits jetzt ha­be er sich den Ter­min für den nächs­ten Neu­jahrs­emp­fang no­tiert: 9. Ja­nu­ar 2007.

Die Grü­ße vom In­fra­serv-Ge­schäfts­füh­rer Jür­gen Vor­mann über­brach­te Cons­tan­ze Buc­kow, Lei­ter­in der In­fra­serv-Un­ter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­tion. „In­fra­serv ist sich sei­ner ge­sell­schaft­li­chen Ver­pflich­tung be­wusst“, ver­si­cher­te Frau Buc­kow und be­rich­te­te vom En­ga­ge­ment des Un­ter­neh­mens für das Ge­mein­wohl. Wei­ter in­for­mier­te sie de­tail­liert über das Spen­den­kon­zept von In­fra­serv in Hö­he von 50.000 Euro für Pro­jek­te von Ver­ei­nen und Ins­ti­tu­tio­nen aus Zeils­heim und Sind­lin­gen Dar­über hin­aus sprach Cons­tan­ze Buc­kow von der dy­na­mi­schen Ent­wick­lung des In­dus­trie­parks Höchst, in dem sich jetzt auch eine chi­ne­si­sche Fir­ma an­ge­sie­delt ha­be. „Der In­dus­trie­park wächst und ge­deiht“, führ­te sie un­ter dem Bei­fall des Pub­li­kums wei­ter aus. För­der­an­trä­ge kön­nen bis 31. Ja­nu­ar form­los an die In­fra­serv Höchst, Un­ter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­tion, 65926 Frank­furt ge­rich­tet wer­den. Für Rück­fra­gen steht Frau Buc­kow zur Ver­fü­gung. Te­le­fon: (069) 305 7183.

Von der Fer­se bis zu den Ze­hen

An­fangs sei­ner Neu­jahrs­re­de hat­te Bernd Bausch­mann sei­nem lang­jäh­ri­gen Vor­gän­ger Al­fons Ger­ling für des­sen Ver­trau­ens­be­weis und Un­ter­stüt­zung herz­lich ge­dankt. In die­sem Zu­sam­men­hang sprach er von Ger­lings gro­ßen Fuß­stap­fen. „Ich ste­he heu­te noch am En­de der Fer­se und blic­ke auf die weit ent­fern­ten Ze­hen des Fuß­stap­fens“, re­sü­mier­te Bauschmann.

In An­spie­lung auf die­se Aus­sa­ge sag­te Cons­tan­ze Buc­kow: „Glück­wunsch an Bernd Bausch­mann, er ist ein wür­di­ger Nach­fol­ger von Al­fons Ger­ling und die­sem dicht auf den Fersen.

Und An­dre­as Eich­staedt be­glück­wünsch­te den Ver­eins­ring eben­falls zu sei­nem Vor­sit­zen­den Bernd Bausch­mann, „der sei­nem Vor­gän­ger schon dicht an die Ze­hen her­an­ge­kom­men ist“.

Nach dem of­fi­zi­el­len Teil lab­ten sich die Gäs­te an dem köst­li­chen Bal­kan-Büf­fet vom Wirt des Res­tau­rant Stadt­hal­le Zeils­heim. Da­nach be­stand noch aus­rei­chend Ge­le­gen­heit zum Ge­dan­ken­aus­tausch und ei­nem küh­len `Blon­den`, wie­der ein­mal groß­zü­gig spen­diert von der Hen­nin­ger, auf des­sen Ge­biets­lei­ter Uwe Pet­ter, der am Emp­fang teil­nahm, ein kräf­ti­ger Schluck ge­trun­ken wurde.

Und die Gäs­te wa­ren sich ei­nig: Bernd Bausch­mann hat ei­ne glanz­vol­le `Pre­mi­e­re` er­lebt. Teil­ge­nom­men am Emp­fang ha­ben die Vor­sit­zen­den und Ver­tre­ter der Zeils­hei­mer Ver­ei­ne, Schu­len und Kir­chen, der Volks­bank Höchst und Frank­fur­ter Spar­kas­se. Stadt­ver­ord­ne­ten­vor­ste­her Karl­heinz Bühr­mann, die Stadt­rä­te Die­ter Bür­ger und Franz Frey, Orts­bei­rats­vor­sit­zen­de Dr. Ber­na­det­te Wey­land, Stadt­ver­ord­ne­ter Mar­kus Frank und Bausch­manns Ver­eins­ring­kol­le­gen aus den um­lie­gen­den Stadtteilen.

Quelle: www.frankfurt-live.com